Informatik (Technik)

Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute sowohl im Berufsleben als auch im Alltag nicht mehr wegzudenken. Die weltweite Vernetzung ermöglicht jedem den Zugriff auf eine unüberschaubare Menge von Daten. Dadurch eröffnen sich dem Einzelnen große Chancen, beispielsweise im Hinblick auf eine schnelle und qualitativ hochwertige Informationsbeschaffung; es ergeben sich gleichzeitig aber auch Risiken, beispielsweise durch möglichen Missbrauch von Daten. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen den Rechten und Interessen der Einzelpersonen, der gesellschaftlichen und ethischen Verantwortung und den möglichen Chancen, Risiken und Gefahren.

Das Fach Informatik zeigt Wege, diese täglichen Herausforderungen in unserer global vernetzten Kommunikations- und Informationsgesellschaft angemessen und kompetent zu bewältigen. Aufbauend auf systematischem und zeitbeständigem Basiswissen über Funktionsweise und innere Struktur informationstechnischer Systeme erwerben die Schülerinnen und Schüler im Informatikunterricht ein breit gefächertes Kompetenzspektrum. Dieses versetzt sie in die Lage, Informationstechnologie sachgerecht und verantwortungsvoll zu nutzen und zudem deren grundsätzliche Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren zu beurteilen. Darüber hinaus werden sie befähigt, Lösungen für informatische Problemstellungen selbständig und im Team zu entwickeln.

Ein kompetenter Umgang mit Information, beispielsweise im Hinblick auf deren Beschaffung, Verarbeitung und Weitergabe, erfordert u. a. eine von der Zielsetzung abhängige, stimmige Strukturierung dieser Information. Dazu wenden die Schülerinnen und Schüler im Fach Informatik verschiedene Ordnungsprinzipien (z. B. eine Klassifizierung nach gemeinsamen Eigenschaften) und Modellierungstechniken an. Diese Prinzipien können dann auch in anderen Fächern oder Bereichen zielgerichtet eingesetzt werden.

In der Informatik spielt die Modellierung eine zentrale Rolle. Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Abstraktion, u. a. durch Herausarbeiten der für die Aufgabenstellung relevanten Sachverhalte unter Vernachlässigung unwichtiger Aspekte. Das Fach Informatik leistet damit einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung der Abstraktionsfähigkeit. Gleichzeitig wird aufgrund der beim Modellieren notwendigen Entscheidungsprozesse das Urteilsvermögen der Schülerinnen und Schüler geschärft, da eine Situation von verschiedenen Standpunkten aus unterschiedlich bewertet werden kann. Jedes Modell stellt die Realität nur vereinfacht dar. Aus diesem Grund ist bei allen Anwendungsbeispielen der Informatik eine systematische Überprüfung und kritische Beurteilung der Ergebnisse sowie des gewählten Modells notwendig, was die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik fördert.

In Wissenschaft und Wirtschaft werden umfangreiche Aufgabenstellungen in Form von Projekten organisiert. In der Informatik gilt dies insbesondere für den zentralen Bereich der Softwareentwicklung, weswegen im Informatikunterricht die Projektarbeit einen breiten Raum einnimmt. Damit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie auf die Anforderungen von Studium und Berufswelt vorbereiten.“  https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/fos/informatik/12

 

Lerninhalte der verschiedenen Jahrgangsstufen und deren Ausprägung
12. Klasse Technik

12. Klasse Wirtschaft und Verwaltung

13. Klasse Technik

13. Klasse Wirtschaft und Verwaltung

Allgemeine Informationen

Informatik (WuV)

Informatik nimmt in modernen Gesellschaften eine bedeutende Rolle ein. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen des Unterrichtsfachs mit dieser auseinander und beschäftigen sich u. a. mit möglichen Gefahren. Des Weiteren beginnen die Schülerinnen und Schüler sich selbst mit IT-Systemen auseinanderzusetzen und diese aufzubereiten. Die Lernbereiche 1 bis 3 sind verbindlich. Von den optionalen Lernbereichen wird noch ein weiteres Modul ausgewählt.

 

In der 12. Jahrgangsstufe finden sich im Lehrplan folgende Themenbereiche:

·         Lernbereich 1: Entwicklung relationaler Datenbanken

·         Lernbereich 2: Implementierung und Nutzung relationaler Datenbanken

·         Lernbereich 3: Datenmanagement in relationalen Datenbanken

·         Lernbereich 4: Gesellschaft und Informatik (optional)

·         Lernbereich 5: Technische Grundlagen (optional)

·         Lernbereich 6: Netzwerke realisieren (optional)

·         Lernbereich 7: Visualisierung von Daten (optional)

·         Lernbereich 8: Grundlagen der Softwareentwicklung (optional)

·         Lernbereich 9: Prozedurale Programmierung (optional)

·         Lernbereich 10: Objektorientierte Programmierung (optional)

·         Lernbereich 11: Gestaltung von IT-Anwendungen (optional)

·         Lernbereich 12: Modellbildung und Simulation (optional)

·         Lernbereich 13: Objektorientierte Analyse (optional)

·         Lernbereich 14: ERP-Systeme – Finanzbuchhaltung (optional)

·         Lernbereich 15: ERP-Systeme – Material- und Produktionswirtschaft (optional)

·         Lernbereich 16: IT-Projekt (optional)

 

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